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Staatlich geförderter Einbruchschutz

Förderung zum Einbruchschutz

Infoblätter KfW-Förderung

Stand: 01.04.2019

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland 2018 war so niedrig wie schon seit über 20 Jahren nicht mehr. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) wurden 2018 insgesamt 97.504 Fälle im Wohnungseinbruchsdiebstahl erfasst, wobei die Aufklärungsquote bei 18,1% liegt. Dies sind sehr erfreuliche Zahlen. Ursache hierfür ist wahrscheinlich die allgemeine Sensibilisierung mit der Thematik Einbruchschutz, die regelmäßige Publikation von Einbruchszahlen und die Bereitschaft zur Einbruchssicherung im privaten und gewerblichen Bereich. Nichtsdestotrotz ist das kein Zeichen sich jetzt auszuruhen! Statistisch gesehen wird immer noch alle 5 Minuten eingebrochen! Hierbei werden häufig teure Wertgegenstände geklaut. Die Schäden durch Einbrüche gehen dabei in die Millionen. Versicherer zahlten 2014 490 Millionen Euro für Einbruchschäden. Aber nicht nur der finanzielle Schaden spielt eine Rolle. Oft gehen mit einem Einbruch auch psychische Belastungen und Traumatisierungen einher. Es macht also Sinn für Hausbesitzer frühzeitig vorzubeugen. Nachweislich können solche Einbrüche durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen vermieden werden. Dies beginnt bereits bei gut beleuchteten Außenwegen bis hin zur Alarmanlage. Nutzen Sie die staatliche Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW.


Laut Auskunft der KfW können auch in 2019 weiterhin Anträge gestellt werden. Genauere Informationen finden Sie hier: Einbruchschutz Informationen aktuell

Zeitlicher Rahmen des Förderprogramms zur Einbruchsicherung

KFW-Förderungen zum Einbrauchschutz

Im Mai 2015 hat der Haushaltsausschluss des Deutschen Bundestages das Programm "Kriminalprävention zur Einbruchsicherung" beschlossen. Hierbei sollen alle Maßnahmen gefördert werden die zum Schutz vor Wohnungseinbruch beitragen. Angesprochen werden sowohl Mieter als auch Vermieter.

Im November 2015 wurde die KfW-Bankengruppe mit der Abwicklung des Förderprogramms beauftragt. Wie Bundestagsmitglied Steffen Claudio Lemme in einer Pressemitteilung verlauten lässt, sei das Bedürfnis der Bürger nach zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen aufgrund erhöhter Einbruchzahlen sehr hoch. Der Haushaltsausschluss des Deutschen Bundestag hat daher von 2015 bis 2017 insgesamt 30 Millionen Euro bewilligt. Initiiert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) werden durch die KfW-Bankengruppe verschiedene Programme umgesetzt die den Einbruchschutz fördern.

Da die Förderung zum Einbruchschutz nur über einen begrenzen Zeitraum angesetzt ist, empfehlen wir Ihnen zeitnah zu prüfen ob ihr Haus für eine Förderung in Frage kommt.

Die Fördermittel für den Einbruchschutz wurden aufgestockt. Für 2017 standen 50 Mio. Euro für Maßnahmen zum Einbruchschutz zur Verfügung, 5 Mal so viel wie im Vorjahr. Für Maßnahmen zur Barrierereduzierung stellte der Bund 75 Mio. Euro für Zuschüsse zur Verfügung, rund 50 % mehr als im Vorjahr. Ab dem 21.03.2017 wurde die Schwelle der Investitionssumme auf 500 Euro gesenkt. Seit 19.09.17 gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. Die ersten 1.000 EUR der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 % (vorher 10 %) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 EUR hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 % gewährt. Laut Auskunft der KfW können auch in 2019 weiterhin Anträge gestellt werden!

KfW Förderung zum Einbruchschutz:

Infoblatt zum kostenlosen Download: KfW-Investitionszuschuss (455-E) für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz und weitere Förderprogramme für Sicherheitstechnik


"Altersgerecht Umbauen" & "Energieeffizent Sanieren"

Wer derzeit Umbaumaßnahmen an Gebäuden plant, für den sind derzeit die Programme "Energieeffizientes Sanieren" und "Altersgerechtes Umbauen" interessant. Im Rahmen der Energiewende bezuschusst die Bundesregierung hier viele Maßnahmen zum Bau und Umbau von Gebäuden, wenn diese den Lebensstandard für ältere Menschen erhöhen oder den täglichen Energiebedarf senken.
Zusätzlich deckt die Förderung diese Programme viele Einbruchschutzmaßnahmen ab.

Übersicht über die laufenden KfW-Förderprogramme

Wir von WAGNER Sicherheit haben für Sie die wichtigsten Fakten der laufenden Programme zusammengetragen.

Förderprodukt:
Altersgerecht Umbauen
Förderprodukt:
Energieeffizent Sanieren
Geeignete Maßnahmen
  • Barrieren im Haus reduzieren
  • Wohnkomfort erhöhen
  • Sicherheit erhöhen
  • Energie einsparen
  • CO2 Ausstoß vermindern
Wer kann Anträge stellen?
  • Privatpersonen, die Wohngebäude oder Eigentumswohnungen nutzen/vermieteen
  • Ersterwerber von neuen barrierereduzierten Wohngebäuden bzw. Eigentumswohnungen
  • Privatpersonen, die Wohngebäude oder Eigentumswohnungen nutzen/vermieten
  • Ersterwerber von neuen sanierten Wohngebäuden bzw. Eigentumswohnungen
Konditionen als Kredit
  • 0,78 % effekt. Jahreszinz
  • bis 50.000 Kreditbetrag / Wohneinheit
  • 0,75 % effekt. Jahreszinz
  • bis 100.000 € / Wohneinheit (Energieeffizenzhaus)
  • bis 50.000 € bei Einzelmaßnahmen
Konditionen als Zuschuss
  • bis 50.000 € Zuschuss / Wohneinheit
  • bis 27.500 € Zuschuss / Wohneinheit

Durch Förderung zur Einbruchsicherung! Was wird gefördert?

Einbruchsschutz für Bestandsimmobilien von Privatpersonen

Einbruchsschutz - Investitionszuschuss:

Wichtig: Sie müssen erst den Antrag bei der KfW-Förderung stellen, bevor Sie mit dem Umbauen beginnen.
Mit dem Zuschuss-Paket 455-E erhalten Sie bis zu 1.600 Euro Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz in Bestandsgebäuden.

Neu ab dem 01.04.19:

  • Zum Einbruchschutz müssen alle Arbeiten durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden.
  • Die Materialkosten bei Eigenleistung werden durch die Förderung nicht berücksichtigt.
  • Infraschall-Anlagen sind nicht förderfähig, ebenso wie nur bestimmte Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion.
  • Baugebundene Assistenzsysteme, wie beispielsweise Gegensprechanlagen, werden nur noch im Paket Barrierereduzierung - Investitionszuschuss (455-B) gefördert.

Was wird gefördert?

  • Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungstüren. Typische Schwachstellen wie Türblatt, Verglasung oder Zarge sind bei einbruchhemmenden Türen besonders verstärkt. Einbrecher werden dadurch bei Ihrem Einbruchversuch gestört und verlieren so wertvolle Minuten. Die Abbruchwahrscheinlichkeit steigt. Auch eine Mehrfachverriegelung und ein Ziehschutz, aber auch ein Panzerriegel an der Innenseite können angebracht werden. DIN-Regelung Förderprodukte: Förderfähig sind Türen ab Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von einbruchhemmenden Garagentore und -zugänge, bei einer direkten Verbindung von der Garage zum Wohnhaus. DIN-Regelung Förderprodukte: Förderfähig sind Tore ab Widerstandsklasse WK2 nach DIN V ENV 1627.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren, wie zum Beispiel Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit oder ohne Sperrbügel, Kastenriegelschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschläge mit Zylinderabdeckung und Schließbleche.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von Nachrüstsystemen für vorhandene Fenster, Balkon- und Terrassentüren sowie einbruchhemmender Gitter und Rollläden, wie zum Beispiel aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen und Pilzkopfverriegelungen. Die Polizei empfiehlt Fenster mit stabiler Rahmenkonstruktion und Scheiben aus Sicherheitsglas. Auch Griffe die abschließbar sind, werden empfohlen. Idealerweise sind Rahmen durch mehrere Maueranker fest in der Wand montiert. Die KFW fördert neben neuen Fenstern, auch den nachträgliche Einbau von Rollläden und Fenster Gittern. Viele unserer Produkte zur Fensterabsicherung sind förderfähig!
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, wie zum Beispiel Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser und Geräteabschaltungen. Schon alleine eine von außen sichtbare Alarmanlage kann die Einbruchgefahr mindern. Der Alarm kann durch Infrarot-Lichtschranken oder Bewegungsmeldern ausgelöst werden. Neben Einbruchmeldeanlagen fördert die KfW auch Beleuchtungen zur Ausleuchtung des Eingangsbereiches Ihres Hauses. DIN-Regelung Förderprodukte: Förderfähig sind Anlagen nach DIN EN 50131 Grad 2 oder besser.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion. DIN-Regelung Förderprodukte: Förderfähig sind Anwendungen nach DIN VDE V 0826-1
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Einbau von Türspionen, wie zum Beispiel Kamerasysteme. Damit Sie Täter nicht aus versehen selbst hereinlassen, sollte Ihr Haus im Idealfall mit einer Gegensprechanlage ausgestattet sein. Im Idealfall verfügt diese Sprechanlage auch über eine Videokamera zur visuellen Übertragung des Besuchers. Die KfW fördert unter bestimmten Umständen aber auch den Einbau einfacher Türspione.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E
  • Erforderliche Nebenarbeiten, wie zum Beispiel ergänzende Beschriftungen mit Braille- oder Reliefschrift, Markierungen zur tastbaren Orientierung, Maler-, Putz-, oder Estricharbeiten oder Verlegen von Steckdosen.
    Enthalten im Programm:
    Altersgerecht Umbauen: Einbruchschutz 455-E

Hinweis: Alle oben genannten Maßnahmen können kombiniert werden und müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen!

Dieses Paket fördert nicht für gewerblich genutzte Gebäude, Ferienhäuser, Pflege- und Altenwohnheime, sowie baugebundene Assistenzsysteme, wie beispielsweise Gegensprechanlagen. Diese werden in "Barrierereduzierung - Investitionszuschuss (455-B)" gefördert.

Bitte beachten Sie, dass Arbeiten zum Einbruchschutz durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden müssen. Die Kosten für Beratung, Planung und Baubegleitung können ebenfalls gefördert werden. Materialkosten bei Eigenleistung werden nicht anerkannt. Was gefördert wird und welche technischen Mindestanforderungen gelten, finden Sie im aktuellen Infoblatt zum KfW Investitionszuschuss oder auf der Website von KfW.

Ablauf einer Förderung für "Altersgerecht Umbauen":

Egal ob Sie sich für Kredit oder Zuschuss entschieden haben. In beiden Fällen ist der Ablauf fast gleich.

Maßnahmen planen:

Bei Ihren Maßnahmen zur Erhöhung des Wohnkomfort oder Ihrer Sicherheit ziehen am besten einen Sachverständigen hinzu. Informationen zu Sachverständigen erhalten Sie bei der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und dem Zentralverband für Sanitär Heizung Klima. Außerdem können Sie Wohnungsberatungsstellen wie die "Bundesarbeitsgemeinschaf Wohnungsanpassung e.V." oder die "Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung NRW" hinzuziehen.

Förderungspaket auswählen:

Je nach Art der Maßnahmen wählen Sie entweder "Altersgerecht Umbauen" oder "Energieeffizient Sanieren". Diese sind wie oben beschrieben als Kredit oder Investitionszuschuss verfügbar.

Kredit bzw. Zuschuss beantragen:

Bei einem Zuschuss senden Sie die vollständigen Antragsunterlagen an die KfW.
Bei einem Kredit vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Finanzierungspartner. Dieser beantragt den KfW-Kredit für Sie.
Beachten Sie: In beiden Fällen müssen Zuschüsse bzw. Kredite vor den Modernisierungsarbeiten beantragt werden.

Start der Modernisierung:

Sobald die entsprechenden Anträge angenommen und zugesagt wurden können Sie mit den Modernisierungsarbeiten beginnen. Beachten Sie, dass bei einem Zuschuss alle Maßnahmen durch ein entsprechendes Fachunternehmen durchgeführt werden müssen. Das Fachunternehmen muss nach Auftragsabschluss die "Bestätigung nach Durchführung" bzw. den "Verwendungsnachweis" für Sie ausfüllen (Formulare Altersgerecht Umbauen | Energieeffizient Sanieren).

Abschluss der Modernisierung:

Reichen Sie die nötigen Formulare und die Rechnungen des Fachunternehmen ein. Die KfW zahl Ihnen dann den entsprechenden Zuschuss aus.

Hinweise: Nach Abschluss der Maßnahmen, spätestens 9 Monate nach der Zusage, muss die Durchführung über Rechnungsnachweis belegt werden. Dieses Verfahren erfolgt ebenfalls online durch den Antragssteller. Alle relevanten Unterlagen sind mindestens 10 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt auf das Konto des Antragsstellers.

Tipps der Polizei zur Einbruchsicherung:

Manche Grundstücke sind für Einbrecher einladender als andere. Die Polizei gibt Ihnen Tipps wie Sie ihr Haus für Einbrecher uninteressant machen. Dies beginnt bei einfachen Gestaltungen des Außenbereichs bis hin zu einbruchhemmender Vorrichtungen zur Einbruchsicherung

Grundstückzugang schützen

Der Grundstückszaun bietet eine erste Barriere für Einbrecher. Achten Sie also darauf, dass Ihr Grundstück komplett mit einen Zaun versehen ist. Türen sollten abschließbar sein, und möglichst zu jederzeit abgeschlossen sein. Diese können Sie bei gewünschten Besuchen mit elektrischem Türöffner auch bequem von Innen öffnen. Unerwünschte Personen hingegen stehen bereits hier vor der ersten Herausforderung.

Garagen mit Hauszugang

Bei Häusern die eine Garage integriert haben ist besondere Vorsicht geboten. Garagentore sind oft leichter zu öffnen als Haustüren. Achten Sie also darauf, dass Türen die von Garage zum Hausbereich führen ähnlich gute Sicherheit wie Haustüren bieten. Diese sollten ebenfalls zu jederzeit abgeschlossen sein.

Hilfen zum Einstieg vermeiden

Achten Sie darauf, dass keine Objekte im Außenbereich sind, die Einbrechern den Einstieg erleichtern könnten. Dazu sollten hausnahe Bäume entfernt werden, Mülltonnen weggeschlossen werden und Gartenmöbel nicht zum Einstieg beitragen können.

Sichtschutz vermeiden

Hecken, Sträucher und sichtschützende Zäune sorgen für eine private Atmosphäre im Privatgelände. Diese sind jedoch auch bei Einbrechern sehr beliebt, da sie beim Einbruchsvorgang vor Blicken der Nachbarn schützen. Achten Sie also darauf, dass insbesondere Einbruchgefährdete Stellen keinen Sichtschutz haben. So erhöht sich die Chance, dass auch Nachbarn oder Passanten den Einbruch entdecken und die Polizei rufen.

Licht einsetzen

Außenleuchten sind für Einbrecher besonders abschreckend. Sorgen sie also dafür, dass Ihr Haus an möglichen Einbruchstellen besonders gut beleuchtet ist. Mit Bewegungsmeldern sorgen Sie außerdem dafür, dass Lichter nicht die ganze Nacht brennen. Achten sie dann aber auch darauf, dass das Licht durch den Bewegungsmelder nicht nur am normalen Hauszugang aktiviert wird. Bedenken Sie jedoch: Beleuchtung wirkt abschreckend, ist aber kein Ersatz für eine technische Sicherung.

Türsprechanlagen und Videoanlagen

Öffnen Sie niemals ohne Überprüfung von Besuchern die Tür. Besucher können Sie mit einer Türsprechanlage akustisch überprüfen, oder mit einer Videoanlage auch visuell. Erst wenn der Besucher identifiziert ist, sollte die Türe geöffnet werden. Überwachungsanlagen mit Überwachungskameras lassen Sie den Eingangsbereich nicht nur überwachen, sondern schrecken gleichzeitig Einbrecher ab.

Keine Schlüssel im Außenbereich

Oft werden Schlüssel auch im Außenbereich zum Beispiel unter Fußmatten, aufbewahrt. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie dies jedoch stets vermeiden. Einbrecher könnten Sie vor dem Einbruch unbemerkt beim Ablegen des Schlüssels beobachten. Dann ist es geradezu ein leichtes den Einbruch durchzuführen. Ist es unumgänglich, dass Schlüssel für mehrere Personen zugänglich sind, dann sollten Sie diese dringend in speziellen Vorrichtungen zur Schlüsselaufbewahrung unterbringen.

Unterirdische Telefonleitung

Achten Sie darauf, dass die Telefonleitung zu Ihrem Haus unterirdisch bzw. nicht leicht erreichbar ist. Bei gewalttätigen Einbrechern die trotz Ihrer Anwesenheit in das Haus einbrechen kommt es gelegentlich vor, dass die Telefonleitung gekappt wird. So vermeiden Sie, dass Sie den Kontakt zu Außenwelt verlieren.

ACHTUNG: Hier können Sie einen Flyer mit wichtigen Tipps und Empfehlungen zum Thema Einbruchschutz herunterladen!


Weitere Förderprogramme der KfW:

Barrierereduzierung - Investitionszuschuss


Neu ab dem 01.04.19:

  • Ein Fachunternehmen muss die Arbeiten zur Barrierereduzierung durchführen, denn die Materialkosten werden bei Eigenleistung nicht anerkannt.
  • Gefördert werden die Flächeneinteilung von bestehenden Wohngebäuden zur Schaffung einer neuen Wohneinheit.

Was wird gefördert?

Es werden Modernisierungsmaßnahmen, mit denen Barrieren reduziert und der Wohnkomfort erhöht wird, gefördert. Wichtig: Alle Maßnahmen müssen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden!

  • Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen, wie Gebäuden, Garagen, Spielplätzen sowie zu Entsorgungseinrichtungen. Dazu gehört auch der Umbau und die Schaffung oder die Überdachung von altersgerechten KFZ-Stellplätzen, Abstellplätzen von Kinderwägen, Rollatoren, Rollstühle sowie Fahrrädern.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Eingangbereich und Wohnungszugang, also der Abbau von Barrieren im Hauseingangsbereich und bei Wohnungszugängen, sowie die Schaffung von mehr Bewegungsfläche und Wetterschutzmaßnahmen wie Überdachungen oder Windfänge.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Überwindung von Treppen und Stufen, also der Einbau, die Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen, sowie Treppenlifte und Hebelifte. Dazu wird auch die barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen und das Einbauen von Rampen zur Überwindung von Barrieren gefördert.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Umgestaltung der Raumaufteilung und Schwellenabbau: Die Flächenteilung in einem bestehenden Wohngebäude zur Schaffung neuer Wohneinheiten, sowie die Verbreiterung von Türdurchgängen mit Einbau neuer Innentüren werden gefördert. Der Schwellenabbau und die Schaffung von barrierefreien Zugängen von Terrassen, Loggien oder Balkonen wird ebenfalls durch die KfW gefördert.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Der Badumbau, also die Änderung der Raumaufteilung und die Schaffung bodengleicher Duschplätze einschließlich Duschsitze, sowie die Modernisierung von Sanitärobjekten, wie WCs, Waschbecken und Badewannen wird gefördert.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag: Es wird der Einbau und die Erweiterung von baugebundenen Altersgerechten Assistenzsystemen, wie beispielsweise Bediensysteme für Türen, Rollläden und Fenster gefördert, sowie der Einbau und die Erweiterung von baugebundenen Not-, Ruf- und Unterstützungssystemen wie Panikschalter, Sturz- und Bewegungsmelder und intelligente Türschlösser! Desweiteren die Modernisierung von Bedienelementen, der Einbau von Stütz- und Haltesystemen und Maßnahmen zur Verbesserung der Orientierung und Kommunikation. Dazu gehören beispielsweise Beleuchtung, Gegensprech- oder Briefkastenanlagen, der Einbau von Handläufen, sowie die Nachrüstung von automatischen Tür-, Tor-, und Fensterantrieben und Rollläden.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B
  • Schaffung von Gemeinschaftsräumen bzw. Mehrgenerationenwohnen: Die KfW fördert zur Barrierereduzierung die Umgestaltung bzw. Neuschaffung von Flächen zu Gemeinschaftsräumen.
    Enthalten im Programm: Altersgerecht Umbauen: Barrierereduzierung 455-B

Energieeffizientes Sanieren - Investitionszuschuss

Was wird gefördert?

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
    Enthalten im Programm:
    Energieeffizent Sanieren 430
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
    Enthalten im Programm:
    Energieeffizent Sanieren 430
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage
    Enthalten im Programm:
    Energieeffizent Sanieren 430
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
    Enthalten im Programm:
    Energieeffizent Sanieren 430
Zudem förderfähig sind Baunebenkosten, Wiederherstellungskosten, sowie Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen.
Um förderfähig zu sein, müssen diese Maßnahmen den technischen Mindestanforderungen erfüllen.
Weitere Informationen zum Energieeffizienten Sanieren, sowie die weiteren Schritte, erhalten Sie direkt bei der KfW-Förderung.

Alle Angaben ohne Gewähr.